So nun hast Du es geschafft! Du stehst am Klausenhorn! Schon die Jäger und Sammler nach der letzten Eiszeit kannten dieses schöne Fleckchen Erde und unsere Pfahlbau-Vorfahren haben hier gesiedelt - das war 3826 v.Chr.

...und so könnte es hier ausgesehen haben:

Diese Abbildung ist aus "Prähistorische Pfahlbausiedlungen in Dingelsdorf, Litzelstetten und Wallhausen von Helmut Schlichtherle entnommen, siehe unten:

Abb. 9 Rekonstruktion der Siedlungslandschaft um Dingelsdorf im 39. Jh. v. Chr.
1 Pfahlbausiedlung am Klausenhorn; 2 Weichholzaue; 3 aufgelichtete Weichholz- und Hartholzaue im Bereich der Uferebene
und des Hangfußes. Hier war aufgrund starker Vernässung kein Ackerbau möglich, das Gelände eignete sich jedoch zur
Gewinnung von Bauholz und für den Weidegang der Haustiere; 4 Feldflächen und Waldbrachen auf den Trockenböden des
Bodanrück-Hügellandes; 5 der für Landwirtschaft ungeeignete Steilabfall des Bodanrück; 6 Pfahlbausiedlung am Fließhorn,
7 zugehörige Rodungsinsel – © Landesamt für Denkmalpflege BW., Zeichnung Almut Kalkowski

Das Jahr 3826 v.Chr. wurde mittels der Dendrochronologie so genau datiert - mit dieser Methode kann man noch genauere Zeiteingrenzungen treffen, als z.B. mit der Radio-Carbon-Methode!

Wenn Du die Reste dieses Pfahls gerne sehen würdest, dann ab in die Pfahlbau-Ausstellung Dingelsdorf- hier lauern auch noch viele andere Artefakte der Pfahlbauern - unbedingt sehenswert!

Wenn Dich die wissenschaftlichen Fakten näher interessieren, dann findest Du im Beitrag Prähistorische Pfahlbausiedlungen in Dingelsdorf, Litzelstetten und Wallhausen von Helmut Schlichtherle weitere Informationen.

 

 

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