Die Obstbäume blühen wunderschön und die Natur explodiert förmlich jeden Tag noch mehr -

das war genau der Richtige Moment, um unsere Bienen einzuschlagen!

Wir waren wieder 18 Personen, allerdings in etwas veränderter Zusammensetzung. Es war sehr aufregend (für die Bienen bestimmt noch mehr) beim Einzug ins neue Bienenheim dabei zu sein.

Nach getaner Arbeit gab es Gegrilltes bei rundum zufriedener Stimmung. Jetzt sind wir gespannt wie es die nächsten Wochen weitergeht...

 

 

Herbert und Katrin haben ihr steinzeitliches Bienenprojekt (Anlehnung an Arbon Bleiche) gestartet! Besucher, Neugierige, Vereinsmitglieder und Vereinsfremde - sind auch weiterhin eingeladen dazuzustossen, teilzunehmen, zu schnuppern, zu schuften, zu geniessen...

Mittlerweile gibt es 6 Klotzbeuten -  hohle Baumstämme -  die darauf warten, dass die Bienen eingeschlagen werden....

Zum 1. Treffen am 01.02.2018 waren wir 18 Bienenbetörer und solche, die es noch werden möchten!

Das nächste Treffen wird allen Interssierten über unseren Verteiler bekannt gegeben.

Alle die noch hinzukommen möchten, können sich gerne in den Verteiler aufnehmen lassen:

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Bienen halten wie in der Steinzeit

An einer 13 000 Jahre alten, altsteinzeitlichen Speerspitze aus dem Kreis Unna, haben Wissenschaftler Bienenwachs nachweisen können. Dies ist weltweit einer der frühesten Belege dafür, dass Bienenwachs als Klebstoff verwendet wurde. Es ist auch ein Beleg dafür, dass die europäische Honigbiene bereits in der späten Altsteinzeit wieder nördlich der Alpen anzufinden war.

In der Folge wurden in der jungsteinzeitlichen Seeufersiedlung Arbon Bleiche III, sogenannte Klotzbeuten gefunden. Klotzbeute ist der Fachausdruck für Bienenhaltung in hohlen Baumstämmen. Somit der Hinweis auf eine professionelle, steinzeitliche Bienenhaltung und Domestizierung durch die Pfahlbauern.

Wir Pfahlbau-Erleber© möchten wissen, wie die Bienenhaltung in der Steinzeit – ganz praktisch – funktioniert haben könnte.

Hierzu möchten wir uns auf die Suche nach Antworten auf folgende Fragen machen:

  • Wie könnte Bienenhaltung ohne Rahmen in einem Baumstamm genau funktionieren, wie groß darf und muss der Hohlraum sein. Herbert Gieß hat schon 5 hohle Bäumstämme in unterschiedlichen Größen und Baumarten gesammelt und hierfür vorbereitet!
  • Haben die Pfahlbauer ihre Klotzbeuten auf den Boden gestellt oder in Bäumen aufgehängt? Funde, sowie heutige Praxis weltweit, lassen beides vermuten, wir probieren es aus!
  • Wurde Honig und wenn ja wie wurde der Honig gewonnen? Wie verhindern wir, daß die Bienen Schwärmen?
  • Bienenwachs als Klebstoff: Wie gewinnen wir ihn und wie gut klebt Bienenwachs?
  • Wie bringen wir die Bienen über den Winter?
  • Wie entwickelt sich das Bienenvolk?
  • Wie gesund werden unsere Bienen sein?

Wir möchten alle Bienen- und Steinzeit-Interessierte einladen, mit uns dieses spannende Bienen-Projekt zu erleben!

Unterstützt und begleitet wird unser Bienenprojekt von dem Berufsimker und Vorstand des Imkervereins Radolfzell Andreas Radloff und natürlich unserem Pfahlbau-Experten und Imker Herbert Gieß.

Die Teilnahme ist kostenlos, im Projektverlauf möchten wir uns alle zwei Wochen abends in Oberdorf bei unseren Klotzbeuten zum gemütlichen Beisammensein treffen. Der Pfahlbauverein Dingelsdorf stellt die Imkeranzüge.

Auch planen wir im Verlauf einen Besuch im Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld, wo uns der Archäologe Urs Leuzinger die Klotzbeuten von Arbon Bleiche III demonstrieren wird.

Unser Projektstart wird im Pfahlbaumuseum am Donnerstag den 1. Februar um 20.00 Uhr stattfinden. Alle Interessierten laden wir herzlich hierzu ein! Zur Obstblüte wollen wir dann die Bienen in die Klotzbeuten einschlagen!

Wir freuen und auf ein gemeinsames Bienenjahr mit Euch!

Herzliche Grüße -

Eure Pfahlbau-Erleber©

 

 

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